Brustrekonstruktion

Unabhängig ob Brustkrebs „brusterhaltend“ operiert wurde oder die Brust abgenommen werden musste, sind die Betroffenen nach Abschluss der eigentlichen Krebsbehandlung mit einem veränderten Körperbild konfrontiert. Der tägliche Blick in den Spiegel erinnert viele Patienten an die Erkrankung und wird zur psychischen Belastung. Als Plastische Chirurgen können wir für die unterschiedlichsten Situationen Korrekturmöglichkeiten anbieten, 

sodass die Stigmatisierung in der Öffentlichkeit als „Krebspatient“ verhindert wird und die Patientin ein, ihren Vorstellungen entsprechend, intaktes Körperbild wiedererlangt. Im Idealfall kann die Frau mit ihrer Erkrankung abschließen und fühlt sich im wahrsten Sinne „wiederhergestellt“.

Häufige Fragen

 

Auf einen Blick

Kosten:
Je nach individueller Behandlung

Wie läuft die Brustrekonstruktion bei uns ab?

In einem ersten Beratungsgespräch in unserer Praxis besprechen wir die individuellen Wünsche und Vorstellungen der Patientin und führen erste Untersuchungen durch. Anschließend erklären wir alle infrage kommenden Behandlungsmöglichkeiten. Da die Korrekturen in Abhängigkeit vom Befund und den persönlichen Bedürfnissen geplant werden, kann die genaue Festlegung des individuellen Behandlungsplans nur im persönlichen Aufklärungsgespräch erfolgen. Ob eine oder mehrere Eingriffe nötig sind und ob diese ambulant oder stationär durchgeführt werden, können wir erst danach festlegen.

Ist der individuelle Behandlungsplan erstellt, muss vor der Operation eine Mammografie bzw. Mammosonografie durchgeführt werden. Aufgrund der Vorerkrankung sollten die Befunde nicht älter als sechs Monate sein.

Wann kann eine Brustrekonstruktion durchgeführt werden?

Nach einer Chemotherapie oder einer Strahlentherapie ist es unbedingt vonnöten mindestens 6 Monate abzuwarten, ehe der Eingriff vorgenommen werden kann. Ein Beratungsgespräch kann natürlich schon früher vorgenommen werden und erleichtert oftmals auch die “Wartezeit” bis zum eigentlichen Eingriff. Sollten Sie sich auch erst Jahre oder Jahrzehnte nach der Erkrankung für eine Brustrekonstruktion entscheiden, können alle Korrekturmöglichkeiten auch nach dieser langen Zeit vorgenommen werden und werden auch dann im Regelfall von der Krankenkasse erstattet. Die Eigenfetttransplantation nach der BEAULI-Methode wird derzeit nicht von den gesetzlichen oder privaten Krankenkassen übernommen.

Welche Korrekturmöglichkeiten gibt es?

Je nach individueller Ausgangslage gibt es eine Vielzahl an Behandlungsmöglichkeiten. Welche für die jeweilige Patientin infrage kommt, kann jedoch erst nach einem persönlichen Gespräch sowie einer genauen Untersuchung entschieden werden. Die häufigsten Rekonstruktionsmöglichkeiten haben wir im Folgenden aufgelistet.

Wiederherstellung der Brust mit Implantaten

Nach Brustamputation oder bei sehr kleiner Brust nach brusterhaltender Therapie kann die Brust mit einem Silikonimplantat rekonstruiert beziehungsweise vergrößert werden. Falls bereits eine Implantarekonstruktion durchgeführt wurde, können wir den Implantatwechsel (nach spätestens 20 Jahren empfehlenswert), bei Bedarf auch mit einer gleichzeitigen Bruststraffung, anbieten.

Wiederherstellung der Brust mit körpereigenem Gewebe

Die besten Ergebnisse einer Brustrekonstruktion liefern Operationstechniken, die körpereigenes Gewebe zum Wiederaufbau der betroffenen Brust verwenden. Bei besonders umfangreichen Brustrekonstruktionen arbeiten wir mit Ärztekollegen zusammen, die sich auf diese Verfahren spezialisiert haben. Im Anschluss an die Operation bieten wir eine umfangreiche Nachbehandlung an. Bei weniger invasiven Rekonstruktionen bieten wir in unserer Praxis die Möglichkeit einer Brustwiederherstellung mit Eigenfett an. Eine Rekonstruktion ist nach brusterhaltender Therapie, sowie nach vollständiger Entfernung der Brust möglich. Auch die Kombination einer Brustrekonstruktion mit Implantaten und einer Eigenfettbehandlung wird von vielen Patientinnen gewünscht.

Rekonstruktion der Brustwarze

Bei einer Mastektomie müssen häufig auch Brustwarze und Brustwarzenhof entfernt werden. Die Brustwarze kann durch Verpflanzung eines Teils der gesunden Brustwarze oder einer sogenannten “Sternchenlappenplastik” wiederhergestellt werden. Der Brustwarzenhof wird durch Tätowierung oder einer Hautverpflanzung hergestellt. Schöne Ergebnisse werden auch durch die Verpflanzung überschüssiger Haut des Warzenhofes der anderen Brust erreicht.

Ausgleichen einer Asymmetrie

Sind die Brüste nach einer Krebsoperation ungleich groß, kann die gesunde, größere Brust verkleinert und damit die Asymetrie ausgeglichen werden. Mehr Informationen dazu finden Sie unter Brustverkleinerung. Auch eine Bruststraffung kann dabei helfen mögliche Asymetrien auszugleichen. Bitte lesen Sie dazu mehr unter Bruststraffung. Soll die erkrankte Brust vergrößert werden, ist dies mittels Eigenfetttransplantation oder Silikonimplantat möglich.

Weitere Fragen zur Brustrekonstruktion?

Wenn Sie weitere Fragen haben, kontaktieren Sie uns bitte telefonisch oder über unser Kontaktformular. Wir vereinbaren für Sie gerne ein persönliches Beratungsgespräch in unserer Praxis in Rosenheim.

 

Lassen Sie sich beraten

"Von Anfang an habe ich mich bei Frau Dr. Scheele gut aufgehoben gefühlt. Sie hat mir alle Fragen zu den bevorstehenden Operationen umfassend beantwortet und ist auf mich eingegangen. Trotzdem hat sie dabei nie eine Grenze überschritten, die mir unangenehm gewesen ist. Ich würde mich jederzeit wieder zu ihr in Behandlung begeben."

— Patienten-Bewertung auf Jameda

"Kompetent und nett. fand mich immer gut beraten und aufgehoben und konnte so sehr gut Vertrauen fassen. Auch nach der OP fand ich mich gut betreut und war somit sehr zufrieden mit meiner Behandlung."

— Patienten-Bewertung auf Jameda

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